Street Art Paris

Zur Street Art kam ich eher zufällig. Aber kommen das nicht die meisten? Ich lief durch Paris, die in ihrem pittoresken Zentrum so graffiti-arme Stadt. Die kleinen Bilder an allerlei Hausecken kannte ich schon länger. In der Regel hatte ich mich einfach kurz gefreut und bin dann weitergelaufen. Irgendwann begann ich, sie mir genauer anzuschauen und zu recherchieren, wer dahinter steckt. Was mit dem Bild einer kleinen außerirdischen Figur begann, wurde so zu einer regelrechten Obsession. Denn natürlich: Je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr sieht man auch, desto mehr fängt man an, den kleinen Kunstwerken hinterher zu jagen, desto mehr gibt es Grund zur Freude.

  • Street Artist: Unbekannt

Ich versuche stets, die Urheber der Werke zu ermitteln, was manchmal leider gar nicht so einfach ist. Deshalb freue ich mich bei jedem Stück unter dem „Street Artist: Unbekannt“ steht, über einen Hinweis, wer unsere Straßen mit diesem Stück ein bisschen bunter und schöner gemacht hat.In den vergangenen Jahren, so ist zumindest mein Eindruck, ist die Zahl an Street Art-Künstlern und -Werken in Paris gestiegen. Alle Werke, die ihr hier seht, habe ich in den vergangenen Monaten eingesammelt:

  • In der Rue Legouvé

Aber auch jene Künstler, die schon lange mit ihren Stücken die Hausfassaden verschönern, so zum Beispiel Monsieur Chat oder Invader sind noch immer aktiv und zeigen, wie vielfältig und schön Street Art sein kann.

 

  • Street Artist: Monsieur Chat

Und, das Beste ganz zum Schluss: Eins meiner absoluten Lieblingsstücke ist immer noch die Gang des Potelets, die Pollerbande, die man in der Rue des Blancs Manteaux entdecken kann. Eins der phantasievollsten Stücke Street Art, das ich bislang gesehen habe.

  • Rue des Blancs Manteaux, Street Artist: Gang des Potelets

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