Social Street

Auf dem Land ist es oft viel einfacher. Nicht unbedingt ins Kino zu gehen oder einen spontanen Shoppingtrip zu starten, aber: In stetem Kontakt mit seinen Nachbarn zu sein. Sich eine Bohrmaschine auszuborgen, weil man selbst keine hat. Jemanden zu fragen, wo der beste Hausarzt ist. Und welcher Bäcker auch am Sonntag gute Brötchen backt. In großen Städten aber sind Nachbarn oft Fremde, Freunde kommen zum Blumengießen vom anderen Ende der Stadt, obwohl auch nebenan eine Gießkanne steht.

Social Street ist eine Idee aus Italien, die genau das ändern will. Sie will Nachbarn vernetzen, ihnen dabei helfen, sich gegenseitig auszuhelfen. Solche Netzwerke entstehen in geschlossenen Gruppen bei Facebook oder bei eigens dafür gedachten Plattformen. Ein schöner Weg, sein eigenes Umfeld besser kennenzulernen und sich darin besser aufgehoben zu fühlen. Nachbarn zu Freunden werden zu lassen.

Übrigens: Anlass für den Artikel ist eine Einladung zur eigenen Social Street an diesem Nachmittag. Natürlich habe ich mich sofort registriert. Und nur ganz kurz darüber geärgert, dass ich diese Idee nicht selbst schon früher in die Tat umgesetzt habe.

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