Rollläden in Sevilla

Wer hätte gedacht, dass das Wort „Rollladen“ eines Tages in der Überschrift eines meiner Texte auftauchen würde? Ich eher nicht. Doch tatsächlich waren es neben den überall in der Stadt wachsenden Orangenbäume (deren Früchte übrigens nicht essbar sind…) und den zahllosen Tapas-Bars in allen Variationen vor allem eben diese Rollläden, die mich am meisten beeindruckt haben. Grund hierfür sind die zahlreichen Geschäfte, die ihre Rollläden mit wunderschönen, abwechslungsreichen, kreativen Bildern geschmückt haben. Außerdem gibt es viele schön verzierte Garageneinfahrten zu entdecken. Es lohnt sich daher in Sevilla sehr, unterwegs zu sein, wenn alles zu hat – früh am Morgen oder zur Siesta-Zeit – denn dann gibt es sehr viel mehr zu sehen, als man denkt.

Viele der Werke sind zum Glück signiert, so dass man ihre Urheber ein wenig genauer studieren kann. Sie stammen zum Beispiel vom Sevillaner Graffiti-Künstler Fabián Bravo Guerrero, auch genannt Kato, oder der italienischen Malerin Alexandra del Bene, die seit einigen Jahren in Sevilla wohnt. Rollladen-Schmuckstücke der beiden habe ich in Sevilla am meisten entdeckt, aber auch andere Künstler kamen zum Zuge so unter anderem KBS Works, Lija Fina, BISHO (übrigens der Bruder von Kato!), sowie der Tattoo- und Street Art-Künstler Ed Zumba.

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