When Harry met Sally

„Ich möchte genau das, was sie hatte.“ Mit diesem Satz kann man bei Katz’s Delicatessen in New York wahrscheinlich so oder so nichts falsch machen. Der Laden ist weltberühmt für seine riesenhaften Patrami-Sandwiches, die hier vermutlich die Hälfte der Gäste verzehren und sich dabei unentwegt fragen, wie zum Teufel man so viel Fleisch zwischen zwei Brotscheiben bekommt. Das Deli war außerdem Drehort für die wahrscheinlich berühmteste Orgasmus-Szene der Filmgeschichte: in Harry & Sally.

Ganz New York ist in diesem 80er-Jahre-Klassiker wunderschöne Kulisse für die Klärung der Frage, ob Männer und Frauen wirklich Freunde sein können. Beantworten müssen sie Harry (Billy Crystal) und Sally (Meg Ryan). Ein Abschied am Washington Square Park, das Gespräch über die wildesten sexuellen Phantasien im Central Park, ein Sprint durch menschenleere Häuserschluchten am Silvesterabend. Hier bekommt man viel New York geboten! Und gleichzeitig die Frage beantwortet, warum es bei Wochentageunterhosen keinen Sonntag gibt und was Carrie Fisher nach Star Wars so getrieben hat. Natürlich gibt’s auch ein paar unschlagbare Zitate wie „Ich liebe dich dafür, dass du der letzte Mensch bist, mit dem ich abends sprechen möchte bevor ich einschlafe.“

Was in den Zeiten ohne Internet und DVD noch nicht so einfach möglich war: When Harry met Sally kann man jetzt auch im Original anschauen. Das ist ein bisschen, als würde man einen lieben, alten Freund nach zwanzig Jahren wiedertreffen.

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