B Movie

Es gibt ein paar Zeiten, Orte und Ereignisse, die wahrscheinlich jeder von uns gerne miterlebt hätte. Das Paris der 20er Jahre. Das Woodstock-Festival 1969. Und nicht zuletzt: Das West-Berlin der 80er Jahre. Ein Ort zu einer Zeit, in der alles möglich schien – oder möglich gemacht wurde. Ein Biotop für Experimente, ohne Grenzen oder Regeln. Diejenigen, die dabei waren, können sich (wahrscheinlich wegen fehlender Grenzen) leider nicht daran erinnern – behauptet zumindest der Film B Movie: If you can remember the 80’s, you weren’t there. (Übrigens ein Falco-Zitat) Mark Reeder erzählt im B Movie von seinen Erinnerungen an den ultimativen „place to be“: „In Berlin, there were the most beautiful women, the best drugs and a lot of people who get the artists the respect they Reserve.“ Darunter zahlreiche Ikonen der Popkultur wie David Bowie, Iggy Pop, Joy Division oder Nick Cave. Und klar, es stellt sich die Frage: Wenn er wirklich dabei war, warum kann sich Mark Reeder erinnern? Wer sehen und erleben möchte, was los war im Berlin der 80er Jahre, hat keine andere Wahl als sich B Movie anzuschauen. Denn wie Mark Reeder treffend sagt: „It no longer exits.“

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